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Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken
Johann Wolfgang von Goethe


...und genau deswegen stehen Qualität und Expertise bei uns immer im Mittelpunkt. Wir sind seit 1984 Partner der italienischen Gastronomen in Bayern und Baden-Württemberg. Seit 2010 befindet sich unser Unternehmen in Asbach-Bäumenheim. Wir bieten unseren Kunden eine große Auswahl an Lebensmitteln und Weinen, die wir täglich mit den firmeneigenen LKWs ausliefern.

Unsere besondere Leidenschaft gilt allerdings dem Wein und Grappa - wir schätzen das Besondere. Die Liebe zu italienischen Weinen und Feinkost machen diese für uns zu mehr als nur einer Ware. Das Lebensgefühl, die Geschichte und die Menschen die dahinter stehen, sind uns wichtig.

Daher arbeiten wir mit Weingütern zusammen, die für Qualität stehen und Weine herstellen, die nicht in Supermärkten zu finden sind. Wir möchten, dass Sie diese so genießen können wie sie sind: zu fairen Preisen und unverfälscht.

Sie möchten unsere Weine probieren? Gerne! In entspannter Atmosphäre können Sie sich, auch in privater Runde, unter fachkundiger Führung durch unser ausgewähltes Sortiment testen.


Abbruzzen

In den Abruzzen in der Mitte Italiens, liegt der Schwerpunkt auf den Rotweinen. Besonders die Montepulciano-Traube wird zur  Qualitätsweinerzeugung verwendet. Weißwein ist nicht die Stärke der Region; hier spielt die Trebbiano-Traube die Hauptrolle.

 

Aostatal

Das Aostatal ist Italiens kleinste Weinbauregion mit schwierigen Bedingungen. Die steilen Hänge und die alpine Natur zwingen die Winzer zu mühsamem Terrassenanbau und vielen kleinen Weinbergen. Mit Hilfe uralter Rebsorten gelingen Weine, die selbst Kenner verblüffen. Hier wäre Chardonnay, Nebbiolo und Fumin hervorzuheben.

 

Apulien

Das Hauptanbaugebiet Italiens reicht entlang der Adria bis in den Absatz des Stiefels im Süden Italiens.  Apulien ist eine Schatzkammer des italienischen Weins. Die Adria sorgt für ein warmes, oft heißes Klima mit nur geringen Niederschlägen, das sich bestens für den Anbau von roten Rebsorten eignet. Bevorzugt werden Montepulciano, Negroamaro, Primitivo, Sangiovese, Aglianico, Pinot Nero, Nero di Troia sowie weiße Reben wie Fiano und Falanghina.

 

Basilicata

Die Basilikata ist eine der kleinsten Weinregion; sie liegt südlich Apuliens. In dieser Region zwischen dem tyrrhenischen und jonischen Meer steht die großartige Aglianico-Rebe im Mittelpunkt.

 

Emilia Romagna

Die Region Emilia Romagna ist für ihren Parmaschinken und Parmesan bekannt.  Grundsätzlich bringt Emilia Romagna eher einfache Weine wie den Lambrusco hervor, birgt aber für Weinkenner einige Schätze. Dazu zählen Sangiovese und Albana.

 

Friaul

Frühe Völker bauten hier im Nordosten lange vor den Römern bereits Wein an. Insbesondere die Weißweine gehören zu den besten Weinen Italiens. Die wichtigsten und typischsten Rebsorten für Weißweine sind Friulano, Sauvignon, Chardonnay, Pinot Bianco und Verduzzo Friulano, Ribolla Gialla, die sich durch ein frisches, fruchtbetontes Bouquet auszeichnen. Rotweinsorten wie Merlot, Cabernet Sauvignon, Pinot Nero, Ribolla Nera (Schioppettino) und Refosco bestechen meist durch einen runden, harmonischen Geschmack.

 

Kalabrien

Der Weinbau spielt in Kalabrien nur eine untergeordnete Rolle. Die Region ist zwar landwirtschaftlich geprägt, allerdings eher durch den  Anbau von Zitrusfrüchten, Oliven usw. Heute wird auf circa 24.000 Hektar Rebfläche Wein angebaut, davon 90% Rotweine. Wichtigste Rebsorte ist dabei die rote Gaglioppo, die auf rund einem Viertel der Rebfläche steht. Dahinter folgen Greco Nero und Greco Bianco.

 

Kampanien

In dieser Region wird eine Vielzahl traditioneller Rebsorten kultiviert, allen voran die rote Sorte Aglianico. Allerdings überwiegt hier der Rotweinanbau eindeutig. Sorten wie Barbera, Greco Nero, Piedirosso und Sangiovese zählen zu den besten. Die wichtigsten weißen Sorten Kampaniens sind Coda die Volpe, Falanghina, Fiano und Greco di Bianco. Dennoch sind vor allem die DOCG-Weine Taurasi und Greco di Tufo in den letzten Jahren auch außerhalb Italiens zu einigem Ansehen gelangt.

 

Latium

In dieser Region wurde der Weinstock bereits in den Jahrhunderten vor der Entstehung Roms (753 v. Chr.) kultiviert. Es gibt hier im Gebiet um Rom, eine nahezu unüberschaubar große Anzahl von Rebsorten. Die weißen Sorten dominieren mit etwa 90%.  Bedeutung haben dabei Malvasia und Trebbiano, die von engagierten Winzern zu  höherwertigem, fruchtigem Frascati gekeltert werden. Mit einem erhöhten Alkoholgehalt darf er sich Superiore nennen. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen von trocken bis süß und auch als Spumante ist der Frascati aus Latium erhältlich. Der Cesanese ist einer der wenigen Rotweine, die Erwähnung finden.

 

Ligurien

Das kleine Weinbaugebiet Ligurien (5000 Hektar) liegt am Mittelmeer um den Golf von Genua, angrenzend an große Weinbaugebiete wie der französischen Provence und den italienischen Nachbarn Piemont, Emilia Romagna und der Toskana. Hier werden kleine Weingärten weitestgehend auf sehr traditionelle Art und Weise betrieben. Entlang der Küste herrschen rote, kalkreiche Böden vor, auf denen weiße Rebsorten besonders gut zurechtkommen. Beachtenswert sind vor allem Vermentino, Pigato und Schiccetrá.

 

Lombardei

Im Osten des Piemont gelegen, durch den Lago Maggiore von der Schweiz getrennt, durch den Gardasee vom Veneto, liegt die Lombardei. Es wird auf rund 25.000 Hektar angebaut. Wichtige rote Rebsorten sind Barbera, Cabernet Sauvignon, Lambrusco, Merlot, Nebbiolo und Pinot Nero. Bei den weißen Reben sind vor allem Chardonnay, Pinot Bianco und Trebbiano zu erwähnen. In keiner anderen Region Italiens wird so viel Spumante (Schaumwein) erzeugt, wie in der Lombardei. Er wird nach der Metodo classico erzeugt, die zweite Gärung erfolgt dabei in der Flasche. Es gibt Schaumweine in weiß, rot und rosé und es ist von trocken bis süß alles vertreten.

 

Marken

Der Anbau von Wein auf den Hügeln der Marken wurde bereits vor der Unterwerfung durch die Römer (268 v. Chr.) betrieben – heute ist dieses Gebiet allerdings eher weniger bekannt. Das Klima wird sowohl von den Apenninen als auch vom Meer beeinflusst. In Marken werden jeweils etwa zur Hälfte Weißweine und Rotweine erzeugt. Dennoch gibt es eine besonders wichtige Rebsorte: die weiße Verdicchio liefert die Grundlage für den gleichnamigen Wein, den berühmtesten Tropfen der Region. Weitere wichtige weiße Rebsorten sind Malvasia, Pecorino, Pinot Bianco, Pinot Grigio und Trebbiano. Bei den roten Reben haben vor allem Montepulciano, Sangiovese und Vernaccia große Bedeutung.

 

Piemont

Piemont liegt östlich von Turin. Qualitativ steht Piemont an erster Stelle der italienischen Weinbauregionen, in dem einfache Weine kaum zu finden sind. Drei Rotweinsorten aus dem Weinanbaugebiet sind weltweit bekannt und werden von Weinkennern seit vielen Jahrzehnten geschätzt: Barolo, Barbera und Barbaresco. Sortenrein aus der Nebbiolorebe werden der volle, körperreiche Barolo und der "kleine Bruder" des Barolo, der Barbaresco gewonnen. Auch die Barbera-Traube ist typisch für Piemont und bringt sehr hochwertige, kräftige, Weine hervor, die allerdings einen eher geringen Tanningehalt haben. Die weißen Sorten Cortese und Arneis (auch der „weiße Barolo“) genannt, sind ebenfalls im Piemont beheimatet.

 

Sardinien

Sardinien ist die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und liegt im Westen des Tyrrhenischen Meeres. Etwa zwei Drittel Rotweine und zu einem Drittel Weißweine werden hier, 200 km vom Festland entfernt, erzeugt. In der Regel sind diese Weine alkoholstärker als im übrigen Italien. Bei den roten Rebsorten sind hauptsächlich Cannonau (Grenache) und Carignano verbreitet. Bei den weißen Reben vor allem Nuragus und Vermentino.

 

Sizilien

Die Insel Sizilien ist vielleicht die bedeutendste der aufstrebenden südlichen Weinregionen; außerdem ist sie das größte Weinbaugebiet Italiens. Bereits vor ca. 5000 Jahren wurde auf der Insel Wein angepflanzt. Auf Sizilien ist es überwiegend heiß und trocken, daher mag es auf den ersten Blick verwundern, dass es auf der italienischen Insel mehr Weißwein als Rotwein gibt. Der Grund dafür ist der Marsala, dieser Dessertwein, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Portwein und Sherry hat, dominierte lange Zeit die Weinerzeugung auf Sizilien. Mittlerweile sind allerdings die Rotweine, wie z.B. Nero D’Avola und Cataratto auf dem Vormarsch. Bei den weißen sind Grillo, Asonica Inzolia zu nennen.

 

Toskana

Die Toskana stellt neben dem Piemont die wichtigste und qualitativ hochwertigste Weinregion Italiens dar. Mehr als zwei Drittel der Toskana sind von Hügeln oder Bergen bedeckt, die dem Weinbau seit tausenden von Jahren ideale Bedingungen bieten: viel Sonne, dennoch mit genügend Regen versorgt und karge Kalkböden. Die Hauptsorten sind im Rotweinbereich die Sangiovese. Weine wie Chianti, Brunello oder der Vino Nobile aus Montepulciano sprechen für sich. Bei den weißen Rebsorten sind in erster Linie Vernaccia, Trebbiano und auch Malvasia vertreten, aber auch Vermentino in zunehmendem Maße.

 

Südtirol

Die Weingärten liegen vorwiegend in Hang- und Hügellagen in einer Höhe zwischen 500 und 1000 Metern über dem Meeresspiegel. Rund 80% der Weine haben DOC-Status. Wichtige weiße Rebsorten sind Chardonnay und Weißburgunder, gefolgt von weiteren Sorten wie Grauburgunder, Gewürztraminer, Muskateller, Müller-Thurgau, Riesling und Sauvignon Blanc. Bei den Rotweinen dominiert ganz eindeutig die Sorte Vernatsch (Trollinger oder auch Schiava genannt), die etwa 80% Anteil hat. Weitere rote Rebsorten in Südtirol sind Blauburgunder, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Lagrein und Merlot.

 

Umbrien

Umbrien ist das ganze Jahr hindurch grün und wird daher auch gerne als das grüne Herz Italiens bezeichnet, ähnelt aber klimatisch der Toskana in vielerlei Hinsicht.  Es überwiegt die Weißweinproduktion, die etwa 90% des Produktionsvolumens ausmacht: Grechetto, Trebbiano und Verdello. Zu den beliebtesten roten Sorten zählen Sagrantino, Sangiovese, Ciliegiolo Nero, Canaiolo Nero und Montepulciano. Die Weißweine der Region werden international für ihren fruchtig-frischen und klaren Geschmack geschätzt, die Rotweine gelten als harmonisch und vollmundig.

 

Venetien

Die Weinbaugebiete Venetos erstrecken sich vom Gardasee an den Voralpen entlang bis zur Adria-Lagune nahe Venedig und weiter nordöstlich an die Grenze zum Friaul. Vom Gesamt-Ertrag Italiens steht Venetien an dritter Stelle, obwohl die Region vergleichsweise klein ist - in der Erzeugung von DOC-Weinen steht sie an der Spitze. Wichtige weiße Rebsorten sind neben der Glera, die für Prosecco verwendet wird, Garganega, Pinot Grigio, Friulano und Pinot Bianco. Bei den roten Rebsorten werden traditionell Corvina Veronese, Corvinone, Molinara und Rondinella kultiviert, ergänzt werden sie von Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot.

 

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